Historische Gartenanlagen Kleve
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Dirk Posdena
Historische Gartenanlagen Kleve
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Im 17. Jahrhundert machte der brandenburgische Statthalter im Herzogtum Kleve, Johann Moritz von Nassau-Siegen, sich zum Ziel, seine Residenzstadt und ihr Umland zu einer nie da gewesenen Parklandschaft umzugestalten. Mit den Klever Gärten setzte er sich ein Denkmal, das von Berlin bis Versailles vielfach als Anregung diente.

Jakob van Campen, der mit der Ausführung der Arbeiten betraut war, legte als zentralen Punkt den Sternberg an, von dem 12 Alleen ausgingen, die auf besondere Aussichtspunkte gerichtet waren. Besonderer Blickfang ist bis heute das Amphitheater am Springenberg. In der Art eines antiken Theaters staffeln sich Böschungen und Mulden am Berghang, auf verschiedenen Terrassen spiegelt sich das Himmelsblau in Teichflächen. In der Mitte thront eine Statue der Pallas Athene. 

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Park durch die Entdeckung einer Heilquelle zum Kurpark. In der Blütezeit von „Bad Cleve“ wurde 1872 das Kurhaus mit Kurhotel und Wandelhalle gebaut, das heutige Museum Kurhaus Kleve.

Während der Napoleonischen Kriege wurden Teile der Gartenanlagen zerstört und sollten 1821 unter preußischer Herrschaft wieder aufgebaut werden. Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe plante die Neugestaltung und gab den, von barocker Symmetrie geprägten, Anlagen den Charakter eines englischen Landschaftsgartens.

Die heutige Anlage umfasst etwa 6 ha und beherbergt ca. 150 verschiedene Pflanzenarten. Als besonders bemerkenswerte Gehölze sind die Mammutbäume zu nennen.
Daten & Fakten
Anlagenkategorie
  • Teil einer Grünanlage
  • Parkanlage
Trägerschaft
  • öffentlich
Größe
  • 6 ha
Gründungsjahr
  • 1647
Gründungsanlass
  • Die Residenzstadt Kleve sollte mit einer angemessenen Parklandschaft ausgestattet werden.
Historische Dokumente
  • Pflanzpläne
  • Gestaltungspläne
Ziel der Anlage
  • Breitenbildung
  • Erholung/Freizeit
Artenzahl
  • 150 Stk.
Aufbau der Sammlung
  • ästhetisch
Etikettierung
  • botanischer Name
  • deutscher Name
  • Größe, Alter (wahrscheinlich Pflanzjahr)
Besonderheiten der Anlage
  • Altes Landhaus Kleve
  • Freilichtbühne
  • Museum
  • Kurhaus
Bemerkenswerte Gehölze
Mammutbäume
Öffnungszeiten
  • immer zugänglich
Eintritt
  • frei
Veranstaltungen
  • Konzert- und Theatervorstellungen
  • Weihnachtsmarkt
  • Lichterfest
Führungen
  • Führung durch die Gartenanlagen
Informationsmaterial
  • zur Zeit kein Informationsmaterial verfügbar
Bildungsangebot
  • Kooperationsprojekte Pestalozzischule und Wartbergschule
  • Kurse
Wir kooperieren mit:
  • Kleve Marketing GmbH
zuletzt aktualisiert am:17.07.2012